FAQ

  • Wie kann unser umfangreiches Projekt so knapp zusammengefasst werden?

    Liefern Sie die wichtigsten Eckdaten Ihres Projektes, aber nicht zu ausführlich. Setzen Sie den Fokus auf: Was machen wir? Was war der Auslöser? Welche Ziele verfolgen wir damit? Wer sind unsere Zielgruppen?
    Versuchen Sie den Charakter der Stadt, das Besondere zu betonen. So prägen sich bestimmte Aspekte besser ein.
    Beschreiben Sie nicht nur die Co-Finanzierung oder das Sponsoring, sondern echte Kooperationen. Zeigen Sie auf, welche Kooperationsstrukturen genutzt wurden oder neu entstanden sind. Ist das Netzwerk nachhaltig, wird es auch künftig genutzt?
    Auch wichtig: Welchen inhaltlichen und monetären Beitrag leistet die Kommune? Ist das Projekt „Chefsache“?
  • Wie sollen wir Wirkungen auf Image und Attraktivität nachweisen?

    Hier stehen sowohl kurzfristige, aber vor allem nachhaltige und langfristige Wirkungen auf die Stadtstruktur, die Stabilisierung der Innenstadt, das überregionale Image oder hinsichtlich der Identifikationswirkung von Stadt und Umland im Fokus.
    Wichtig ist es, auch den „Beweis“ für diese Wirkungen anzutreten. Wenn Sie von Erfolgen sprechen, dann machen Sie am besten quantitativ deutlich, woran diese zu messen sind (z.B. Zahlen zur Besucher-, Umsatz- oder Frequenzentwicklung, Positive Presse, Bewertungsportale etc.)
    Bei jüngst erst umgesetzten Projekten, sind die langfristigen Effekte verständlicherweise kaum darzustellen. Legen Sie dann den Fokus auf die kurzfristigen Auswirkungen und die Perspektiven. Was ist in Zukunft geplant? Ist bereits etwas entstanden, auf dem ein „Mehr“ sicher aufgebaut werden kann?
  • Wie kann der unmittelbare Nutzen den Ausgaben gegenübergestellt werden?

    Dies ist in der Tat nicht ganz einfach und daher häufig ein Schwachpunkt in den Bewerbungen. Hier ist es von Vorteil, nicht nur die Kosten darzustellen, sondern auch eine echte Nutzenbewertung vorzunehmen. Ein Verweis auf die quantitativen Erfolge der Wirkungen (siehe oben) ist hier in der Regel passend.
    Grundsätzlich sind ehrliche Angaben aber immer besser als offensichtlich geschönte. Vielleicht wird das also nicht Ihre stärkste Folie. Dann versuchen Sie, bei den anderen Bewertungskriterien umso mehr zu überzeugen.
  • Wie innovativ muss das Projekt nach 12 Jahren Stadtmarketingpreis wirklich sein?

    Nach so vielen erfolgreichen Projekten ist es ein hoher Anspruch, etwas komplett Neues zu bringen. Trotzdem ist dies ein sehr wichtiger Punkt, denn das 25. Stadtfest oder Baustellenmarketing ist als Wettbewerbsbeitrag nicht wirklich spannend.
    Legen Sie den Fokus auf das tatsächlich „Neue“. Falls dies nicht das ganze Projekt betrifft, zeigen Sie, was neu und innovativ gegenüber dem althergebrachten/bisherigen ist. Es sollte nicht nur auf Gemeinde- oder Stadtebene sondern bayernweit betrachtet innovativ sein. Bitte prüfen Sie, ob andernorts schon ähnliches durchgeführt wurde (z.B. über unsere Best-Practice Rückschau) und verdeutlichen Sie ggf. die innovativen Differenzierungsmerkmale.
    Was wirklich innovativ und gut ist, kann auch ein Vorbild für andere sein. Andere Kommunen sollen davon lernen können, das Projekt sollte ggf. übertragbar sein. Konkretisieren Sie, warum das auf Ihr Projekt zutrifft.
    Wie kann das Projekt Vorbild sein? Was können andere von uns lernen? Kommen Kollegen aus anderen Kommunen, um sich das Projekt vor Ort anzusehen? Gibt es vielleicht sogar schon Nachahmer? Wie trägt man zum Wissenstransfer bei?
  • Warum ist die Einbindung in die örtliche Stadtmarketingstrategie wichtig?

    Auf diese Frage muss man sich spätestens in der Jurysitzung der Nominierten gefasst machen. Besser, Sie bringen schon in der Bewerbung überzeugende Antworten, um dort hin zu kommen. Was heißt bei Ihnen „Orts- oder Stadtmarketing“? Wie ist die lokale Stadtmarketingstrategie? Wenn Sie keine haben, dann droht die Gefahr, in die wenig chancenreiche „Aktionismus-Ecke“ geschoben zu werden.
  • Und wie genau wird dann abgestimmt?

    Die Projektbeschreibung mit der Darstellung von Zielen, Zielgruppen und Partnern stellt die Basis Ihrer Bewerbung dar (Pflicht) und sollte keine grundsätzlichen Fragen offenlassen.
    Die Darstellung der vier Bewerbungskriterien ist sozusagen die Kür, mit der Sie überzeugen und punkten können. Die Jury geht schrittweise pro Größenkategorie vor. Pro Kategorie werden alle Wettbewerbsbeiträge diskutiert, dann werden Punkte vergeben, wer bei den jeweiligen Kriterien am meisten überzeugt hat und im Anschluss addiert und verglichen. Bei nicht eindeutigen Siegern wird nochmals abgestimmt und abschließend eine Veto-Abfrage durchgeführt.